Ausgewählte Veranstaltungen 2012
Mädchenfussball Made in USA
Die Generalkonsulin begrüsste auch die Betreuer und Familien der Spielerinnen.
Internationaler Fussball in Hamburg-Wandsbek: Am 31. Juli trafen die Hamburger U15 und U17 Mannschaften im Mädchenfussball auf zwei Auswahlmannschaften aus Iowa und Nebraska.
Generalkonsulin Inmi K. Patterson begrüßte die Teams und betonte in ihrer Ansprache, dass Sport unglaubliche Chancen zur Völkerverständigung bietet und dass die amerikanischen Spielerinnen diese Möglichkeit als eine einzigartige Erfahrung sein wird.
Die Generalkonsulin sprach auch mit den Betreuern und den mitgereisten Familien der Spielerinnen.
Tricia Rose an der HipHop Academy
Tricia Rose (l.) und Rapperin Akua Naru sprachen über Sexismus im HipHop. (Foto: US-Generalkonsulat)
Am 16. und 17. Juli besuchte Prof. Tricia Rose die HipHop Academy in Hamburg. Bereits im vergangenen Jahr hielt sie hier einen spannenden Vortrag über die Entstehung des HipHop.
In diesem Jahr war sie gleich zweimal dabei. Während des Sommer-"Boot Camps" hielt sie zwei Vorträge über HipHop im sozialen Kontext und Sexismus im HipHop.
Empfang zum Unabhängigkeitstag 2012 im Generalkonsulat
Die Tänzer der HipHop Academy begeisterten die Gäste (Foto: US-Generalkonsulat)
Am 4. Juli war es wieder soweit. Mehr als 700 Gäste kamen zur Feier anlässlich des amerikanischen Unabhängigkeitstags. In ihrer Ansprache betonte Generalkoknsulin Inmi Patterson die universellen Werte der Unabhängigkeitserklärung und die vielen Gemeinsamkeiten zwischen Deutschen und Amerikanern.
Als Vertreterin der Stadt Hamburg sprach die zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeld über die guten Beziehungen Hamburgs zu den USA.
Das kulturelle Programm wurde gestaltet von der HipHop Academy, der amerikanischen Sängerin Love Newkirk, dem Baseball-Club Hamburg Knights , die Cheerleaders Hamburg Blue Angels und Batman.
5. Geburtstag der BallinStadt
Generalkonsulin Patterson bei ihrer Reden in der BallinStadt (Foto: US-Generalkonsulat)
Am Morgen des 4. Juli 2012 feierte die BallinStadt Hamburg fünfjähriges Jubliäum. Das US-Generalkonsulat begleitet seit der Planungsphase dieses Museum, in dem die Auswanderung von mehr als fünf Millionen Menschen über Hamburg in die USA dokumentiert wird.
Ihr ihrer Rede sprach die Generalkonsulin Inmi Patterson über die große Bedeutung der deutschen Einwanderer für die amerikansische Zivilgesellschaft. Das Museum ist eine sehr wichtige Institution für die deutsch-amerikanische Partnerschaft
Mit Improvisation zum Gemeinschaftsgefühl
Wie schafft man es, aus verschiedene Leuten eine Gruppe zu formen? Eine Gruppe, die gemeinsam etwas schaffen kann, das einer alleine nicht kann? Wie kann man diese Gruppe dazu bringen, etwas kreatives zu schaffen?
Improvisation! Das ist die Antwort, die die Macher des Projekts "MIMA Music" aus Brooklyn geben. Zwei der Lehrer waren in Hamburg zu Gast und haben zwei Gruppen von Jugendlichen innerhalb von nur wenigen Stunden aus dem Nichts heraus eine Tanzchoreographie und sogar ein selbstkomponiertes Lied herausgelockt.
Die Idee ist so einfach wie genial. Mit einfachen und elementaren Spielen sprechen sie die einfachsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Zusammenarbeit an: Konzentration, Geduld, Aufmerksamkeit, Zuhören und Zusehen.
"Ich hätte nie gedacht, dass das funktioniert. Wir haben innerhalb einer Stunde ein Lied getextet und komponiert. Und die anderen haben eine Choreographie dazu entworfen," resümierte eine der Teilnehmerinnnen erstaunt am Ende des Kurses.
Sehen Sie hier zwei Videos, die MIMA von den Workshops gemacht hat:
Die Diplomatie der Musik
Botschafter Murphy (rechts) war mit Elan dabei, als Schüler der HipHop Academy ihre Tanzschritte übten (Foto: US-Generalkonsulat Hamburg)
Es war keine "klassische" Veranstaltung für den amerikanischen Botschafter Philip D. Murphy, als er am 11. Mai 2012 das alte Wasserwerk in Hamburg-Billstedt besuchte. Klassisch deshalb nicht, weil die für diesen Tag angesagte Musik Hip Hop war, und auch eher selten stehen Tanzeinlagen zur Völkerverständigung in seinem Terminkalender.
Begrüßt wurde er dort, im Kulturpalast Billstedt, von der Geschäftsführerin Karin Inselmann. Sie stellte ihm das erfolgreichste Projekt des Kulturpalasts vor: die HipHop Academy.
Die Academy ist ein Ort des Tanzes, des Gesangs und der Gemeinsamkeit. Jugendlichen zwischen 13 und 25 Jahren können an Kursen teilnehmen wie Breakdance, Graffiti, Singen, Rappen, Freestyle-Tanz, Musikproduktion und Beatboxing. In Anfängerkursen werden die Jugendlichen behutsam angelernt. Es folgen Angebote für Fortgeschrittene bis hin zu einer Meisterklasse, aus der dann wieder ein Ensemble rekrutiert wird, das weltweit schon für seine Auftritte gefeiert wurde.
Und was der Botschafter in den einzelnen Kursen an diesem Nachmittag sah, war sehr beeindruckend und aber gleichzeitig nur ein Vorgeschmack auf das Town Hall Meeting, ein Treffen des Botschafters mit über 40 Jugendlichen.
Botschafter Murphy erzählte von der Bedeutung der Musik für die Amerikaner, für sich persönlich und vor allem von der unglaublichen Kraft, die Musik erzeugen kann. Eine Kraft, die Menschen jeglicher Kulturen zusammenbringt - viel besser als das Verträge oder Abkommen je machen können. Er erklärte auch, dass gerade ein Aufenthalt in einem anderen Land, sei es für einen Urlaub oder gar ein ganzes Schuljahr, für die Jugendlichen so enorm wichtig und prägend sei. Damit wird das Fundament gelegt für ein späteres gegenseitiges Verständnis.
Und dieses Town Hall Meeting war das beste Beispiel für diese Kraft der Musik und der kulturellen Offenheit. Immer wieder tanzten die Teilnehmer zur Musik, amerikanischem HipHop, zu der der Botschafter seine Geschichten erzählte.
Wie viel Spaß alle Beteiligten hatten, können Sie auf den Fotos auf unserer Facebook-Seite sehen.
Zu Besuch im hohen Norden
Die Generalkonsulin Inmi K. Patterson (li.) schmökerte in einem Buch über die Geschichte der Jüdischen Gemeinde in Flensburg. (Foto: US-Generalkonsulat)
Die Stadt Flensburg zu besuchen bedeutet auch, dass man nördlicher in Deutschland kaum sein kann.
Die Generalkonsulin Inmi K. Patterson machte sich auf den Weg, um sich nahe der deutsch-dänischen Grenze am 24. und 25. April mit Politikern, Vertretern der Wirtschaft und auch der nördlichsten jüdischen Gemeinde Deutschlands zu treffen.
Deren Vorsitzende, Elena Sokolovsky, berichtete der Generalkonsulin von den Aktivitäten der Gemeinde, ihre Geschichte und wie sie nach dem Holocaust wieder auflebte.
Ein Stadtbesuch mit Nachhaltigkeit
Viele Fragen und Antworten gab es beim Rundgang durch die Hamburger HafenCity (Foto: US-Generalkonsulat)
Drei Bürgermeister, drei Abgeordnete, zwei Experten - die Delegation aus sechs amerikanischen Städten, die für drei Tage (18.-20.4.2012) Hamburg besuchte, war eine Gruppe ausgewiesener Kenner der Materie. Es ging um Nachhaltigkeit und Stadtentwicklung.
Die Vertreter der Städte Salt Lake City, Dubuque, Saint Paul, Cleveland, Baltimore und Los Angeles begannen ihren Besuch in der HafenCity, dem größten städtebaulichen Projekt in Hamburg. Wo vor 10 Jahren noch verfallene Schuppen im Hafengelände standen, pulsiert nun schon das Leben, direkt an der Elbe. Mit vielen Fragen über die Planung, Durchführung und Probleme der HafenCity erkundeten die Teilnehmer den Stadtteil.
Am Abend folgte dann ein Empfang im US-Generalkonsulat mit Vertretern der Handelskammer und Wirtschaftsunternehmen.
Der zweite Tag begann auf der Elbe mit einer mehrstündigen Rundfahrt durch den Hafen, bei der Vertreter der Hamburg Port Authority über die Umweltschutzmaßnahmen im Hafen berichteten.
Am Nachmittag folgte dann eine Konferenz an der Bucerius Law School. Die Teilnehmer stellten dort die Erfolge und Aktivitäten ihrer Städte und zeigten bemerkenswerte Beispiele, wie in den USA auf kommunaler Ebene sehr fortschrittliche Ideen zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung umgesetzt werden.
Ein Besuch in der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt stand am letzten Tag auf dem Programm. Es folgte dann ein Besuch des zukünftigen Geländes der Internationalen Bau-Ausstellung IBA in Wilhelmsburg und die "Energieberg".
Die Teilnehmer der Delegation waren sehr beeindruckt von der Vielfalt und den Ideen der Stadt Hamburg für eine saubere und innovative Stadtentwicklung. Sie wurden darüber hinaus auch sehr herzlich von der Senatorin für Umwelt, Jutta Blankau, und dem Regierenden Bürgermeister Olaf Scholz empfangen.
Die Teilnehmer waren:
Mayor Chris Coleman, Saint Paul, Mn
Mayor Roy Buo, Dubuque, IA
Mayor Ralph Becke, Salt Lake City, UT
Councilmember Tom LaBonge, Los Angeles, CA
Councilmember Matt Zone, Cleveland, OH
Councilmember James Kraft, Baltimore, MD
Michael Christensen, Port of Los Angeles
David Ebersole, City of Cleveland
Das Programm wurde gemeinsam mit der National League of Cities, dem amerikanischen Pendant zum deutschen Städtetag, organisiert und von der Stadt Hamburg unterstützt.