Aktuelles
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Jüdisch-amerikanische Künstlerin Mindy Weisel bindet norddeutsches Publikum in einem Dialog über Kunst und Toleranz ein
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Mindy Weisel mit Dr. Andreas Brämer vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden (links) und Manfred Strack vom Amerikazentrum |
26.-27. Oktober 2009. Das US-Generalkonsulat in Hamburg und das Kennedy Infozentrum in Kiel präsentierten Mindy Weisel. Sie ist die Tochter von Ausschwitz-Überlebenden, die es durch die Kunst geschafft hat, ein Erbe von Verlust in Hoffnung und Spiritualität zu wandeln. Frau Weisel stellte ihr Leben, ihre Kunst und ihre Kämpfe in einer lebendigen und sehr persönlichen Präsentation, „Kunst als Autobiografie: Das Überleben des Schönen", vor. Partner des Generalkonsulats für die Veranstaltung in Hamburg waren das Institut für die Geschichte der deutschen Juden und das Amerikazentrum. Karen Bel, Konsulin für Politik und Wirtschaft, begrüßte etwa 40 Gäste im Generalkonsulat. Am 28. Oktober besuchte Frau Weisel die Gedenkstätte Bergen-Belsen in Niedersachsen, wo sie 1947 in dem Displaced Persons Camp geboren wurde. In Kiel sprach sie zu 38 Gästen des Kennedy Infozentrums, der Nordamerikanistik Fakultät der Universität Kiel und der Jüdischen Gemeinde an einem besonderen Ort, der Gedenkstätte und ehemaligen Bunker „Mahnmal Kilian". Das Programm in Kiel endete mit einem Abendessen bei der Jüdischen Gemeinde.
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Neuigkeiten aus dem Konsularbezirk |
Die USA und Asien – Experten-Runde in Hamburg
23. Oktober 2009. Robert Dujarric, Direktor des Instituts für zeitgenössische Japanstudien am Japan Campus der Temple University, sprach zu einer Gruppe von 16 Wissenschaftlern und Studierenden über die US-asiatischen Beziehungen am Institut für Asien-Studien, eine Abteilung des German Institute of Global and Areas Studies (GIGA) in Hamburg. Dr. Dirk Nabers, Leiter des GIGA Forschungsprogramms „Macht, Normen und Governance in den internationalen Beziehungen" leitete die Gesprächsrunde. In seiner Präsentation deckte Dujarric ein weites Feld an Themen ab, einschließlich der US-Optionen bezüglich Nordkoreas Massenvernichtungswaffen und einer möglichen Wiedervereinigung mit Südkorea, die amerikanisch-japanische Allianz, Japans Notwendigkeit Frauen am Arbeitsplatz stärker zu fördern und die Einwanderungspolitik zu reformieren sowie die US-chinesischen Beziehungen.
"Town Hall Meeting"
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| Botschafter Murphy |
6. Oktober 2009. Botschafter Philip D. Murphy stattete der Freien Hansestadt Bremen seinen ersten offiziellen Besuch ab und wurde von Generalkonsulin Karen E. Johnson begleitet. Sie wurden vom Sentator für Inneres und Sport, Ulrich Mäurer begrüßt und besuchten die Jacobs Universität, eine junge und innovative Privatuniversität mit mehr als 1.200 Studenten aus 99 Nationen. Zusätzlich zu einem Treffen mit dem Universitätspräsidenten, Prof. Joachim Treusch und den fünf Vizepräsidenten, besichtigte der Botschafter den Campus und traf zehn amerikanische Studenten zum Abendessen, um Einblicke in das Leben an der Jacobs University zu erhalten. Höhepunkt dieses Besuches war ein „Town Hall Meeting", auf dem der Botschafter zu mehr als 200 Gästen sprach, von denen die Hälfte Studenten der Jacobs University waren. Der Carl Schurz Deutsch-Amerikanische Club, das Bremen United States Center und die Jacobs University hatten anlässlich der jährlichen „Carl Schurz Jacobs Lecture" am 6. Oktober, dem German American Day, eingeladen. Während des „Town Hall Meetings" erinnerte Botschafter Murphy die Zuhörer an die historische Bedeutung der deutsch-amerikanischen Beziehungen und die vielfältigen Einflüsse der Deutsch-Amerikaner in den Vereinigten Staaten. Er lobte außerdem die Werte von Toleranz und kultureller Vielfalt und rief die Deutschen auf, gemeinsam mit den Vereinigten Staaten, an den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu arbeiten. Der Besuch des Botschafters erzeugte ein großes Medien-Echo: Die Universitätszeitung „Pulse of the World" interviewte Botschafter Murphy und Generalkonsulin Johnson, Universitätsstudenten zeichneten das Town Hall Meeting auf, um es auf iTunesU zu veröffentlichten und die Universität stellte einen Bericht über den Besuch auf ihre Webseite. Das Radio Bremen TV-Regionalprogramm „Buten un Binnen" sendete am 7. Oktober einen Bericht über den Botschafterbesuch und die Bremer Tageszeitung „Weser Kurier" berichtete am 8. Oktober über den Besuch..
Empfang für die neue Konsulin für Politik und Wirtschaft in Hamburg
22. September 2009. Generalkonsulin Karen E. Johnson veranstaltete einen Willkommens-Empfang für Karen Bel, die neue Konsulin für Politik und Wirtschaft, die vorher für die Energieabteilung des Außenministeriums in Washington tätig war. Vertreter der politischen Parteien in Norddeutschland, verschiedener Nichtregierungsorganisationen, der American Chamber of Commerce, der Iranischen und Kurdischen Gemeinden, Integrations-Fachleute und Vertreter verschiedener Innenministerien kamen zum Empfang. Die Veranstaltung resultierte in neuen Projektideen, die in den nächsten Monaten umgesetzt werden.
Hamburger Generalkonsulin eröffnet Norddeutschlands größte Schüleraustausch-Messe
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Generalkonsulin Johnson auf der Messe |
19. September 2009. Generalkonsulin Karen E. Johnson besuchte und eröffnete die 9. Schüleraustauschmesse der Bürgerstiftung Region Ahrensburg in Bargteheide in Schleswig-Holstein. In ihrer Eröffnungsansprache ermutigte sie junge Deutsche, einen Auslandsaufenthalt in den USA zu verbringen und hob hervor, wie sehr ein Auslandsjahr das gegenseitige Verständnis fördert und dabei hilft, dauerhafte Bande zwischen den Vereinigten Staaten und Deutschland zu schaffen. Generalkonsulin Johnson nahm auch an einer Podiumsdiskussion über die Vorzüge internationaler Jugendaustauschprogramme teil. Insgesamt besuchten mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler, Lehrer und Eltern die Messe, auf der 50 Organisationen ihre Programme präsentierten. (mehr)
Generalkonsulin Karen E. Johnson lädt zum Iftar-Empfang ins Amerikanische Generalkonsulat
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Iftar im US-Generalkonsulat Hamburg |
13. September 2009. Generalkonsulin Karen E. Johnson empfing 54 Vorsitzende und Vertreter verschiedener muslimischer Gemeinden in Hamburg, Bremen und Schleswig-Holstein, Kollegen des Konsularkorps und Ehemalige des Internationalen Besucherprogrammes der US-Regierung zu einem Iftar-Empfang im Generalkonsulat. In ihrer Begrüßungsansprache verlas Generalkonsulin Johnson die Ramadan-Botschaft des Präsidenten und betonte das US-amerikanische Bekenntnis zu einem auf gegenseitigem Respekt und gegenseitigen Interessen beruhenden Engagements für einen Neubeginn zwischen Amerika und den Muslimen in der Welt. Imam Ramazan Ucar vom Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland richtete ebenfalls ein Grußwort an die Gäste. Der Abend wurde mit dem Ramadan-Fastenbrechen nach Sonnenuntergang abgeschlossen. Der Empfang war Teil eines stetigen Dialogs des Generalkonsulates mit muslimischen Gemeinden in Norddeutschland.
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